Über uns
Wie alles begann
Manche Dinge entstehen nicht aus einem Plan, sondern aus dem Leben selbst.
Aus Begegnungen mit Menschen, aus Erfahrungen auf Reisen, aus Gesprächen am Feuer und aus Momenten auf Festivals.
Dein Seelenfrieden ist genau aus solchen Momenten gewachsen.
Nicht als fertiges Konzept, sondern als ein Prozess, der sich Schritt für Schritt entwickelt hat – getragen von Erfahrungen, Fragen und Begegnungen.
Heute wächst daraus eine Initiative für Assistenz, Barrierefreiheit, Inklusion und gelebte Menschlichkeit.
Die Grundidee
Im Kern steht eine einfache Überzeugung:
Eine starke Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen sich sehen, einander zuhören und sich gegenseitig unterstützen.
Viele Herausforderungen im Leben sind nicht sichtbar.
Menschen tragen Belastungen, Einschränkungen oder besondere Bedürfnisse mit sich, die man ihnen nicht ansieht – und doch prägen sie ihren Alltag oft stark.
Genau hier setzt Dein Seelenfrieden an.
Wir möchten Räume schaffen:
- in denen Menschen einfach sein dürfen
- in denen niemand sich erklären muss
- in denen Verständnis selbstverständlich ist
- in denen echte Begegnung möglich wird
Unser Fokus
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Menschen mit sogenannten nicht sichtbaren Behinderungen.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Autisten oder Menschen mit ADHS
- Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen
- hochsensible Menschen
- Menschen mit psychischen Belastungen
Diese Menschen leben mitten unter uns – und werden doch oft übersehen.
Gleichzeitig ist unser Angebot offen für jeden Menschen, der einen Moment der Ruhe, Unterstützung oder einfach ein Gespräch braucht.
Denn letztlich kennt jeder Mensch Situationen, in denen einfach alles zu viel wird.
Der Ursprung
Die Initiative ist eng mit der persönlichen Entwicklung ihres Initiators verbunden.
Der erste Wendepunkt
Am Anfang stand der Wunsch, Menschen mit einem eigenen Konzept zu unterstützen – der Psycho Energetischen Körperarbeit (PEK).
Kurz vor einer geplanten Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie stellte ein Bekannter eine einfache Frage:
„Warum willst du diese Prüfung wirklich machen?
Um Menschen zu helfen brauchst du keinen Stempel vom Amt.“
Diese Frage machte sichtbar, dass hinter dem Wunsch zu helfen auch ein Anteil stand, der Anerkennung suchte.
Mit dieser Erkenntnis entstand etwas Neues:
ein offenerer, ehrlicherer Ansatz – nicht getragen von Status, sondern von echter Verbindung.
PEK – ein offenes Konzept
Der zweite Wendepunkt
PEK (Psycho Energetische Körperarbeit) ist kein starres System.
Es ist ein offenes, wachsendes Konzept, in dem sich Menschen mit ihren eigenen Fähigkeiten einbringen können.
Ein Raum für gemeinsames Lernen, Entwicklung und Verbindung.
Ein Konzept, das sich verändert – genau wie das Leben selbst.
Ein weiterer entscheidender Schritt entstand auf Festivals.
Als blinder Mensch war es oft schwierig, sich dort zurückzuziehen.
Das eigene Zelt war klein, unruhig und bot wenig Raum.
Der Wunsch entstand:
Ein ruhiger Ort.
Ein Platz zum Durchatmen.
Ein Raum, in dem man sich frei bewegen und einfach sein kann.
So entstand die Idee eines fünf Meter großen Glockenzeltes.
Doch aus dieser persönlichen Lösung wurde eine neue Frage:
Warum sollte dieser Raum nicht auch anderen Menschen offenstehen?
Die Entstehung von „Safe Place to Be“
Aus dieser Idee entstand Schritt für Schritt etwas Gemeinschaftliches.
Während der Festivalsaison 2024 entstanden erste Kontakte.
2025 wurde das Zelt auf mehreren Veranstaltungen als Rückzugsort genutzt.
Auf dem New Healing Festival 2025 erhielt dieser Ort seinen Namen:
Safe Place to Be
Ein Ort:
- an dem man nichts erklären muss
- an dem Verständnis selbstverständlich ist
- an dem man einfach sein darf
Von der Idee zur Initiative
Was einen Namen hat, beginnt zu wachsen.
Mit der Unterstützung vieler Menschen entwickelte sich aus einer persönlichen Idee ein gemeinschaftliches Projekt:
Dein Seelenfrieden
Heute sind wir:
- eine wachsende Gemeinschaft
- ein Netzwerk von Menschen
- ein Raum für Austausch, Entwicklung und Unterstützung
Menschen mit und ohne Behinderung, Veranstalter und Gäste, Menschen aus sozialen, kreativen und beruflichen Bereichen wirken gemeinsam daran, das Thema nicht sichtbare Behinderungen stärker in das Bewusstsein zu bringen.
Wer steht dahinter
Einige Eckpunkte des Initiators:
- geboren 1984
- aufgewachsen am Niederrhein, naturverbunden
- 2005 durch einen Autounfall erblindet
- Reisen und intensive persönliche Entwicklung
- Beschäftigung mit Therapie, Coaching und Spiritualität
- 2023 Vater geworden
- 2026 Beginn der öffentlichen Umsetzung von Dein Seelenfrieden
Diese Erfahrungen haben den Weg und die Ausrichtung der Initiative entscheidend geprägt.
Unsere Werte
Unsere Arbeit basiert auf mehreren grundlegenden Werten:
- Gemeinschaft
- Selbstbestimmung
- Achtsamkeit
- Offenheit
- gelebte Menschlichkeit
Für uns sind Inklusion, Barrierefreiheit und Assistenz nicht nur Begriffe, sondern gelebte Praxis im Alltag.
Unsere Vision
Wir wünschen uns eine Welt:
- in der Menschen füreinander da sind
- in der Unterschiede verbinden statt trennen
- in der Inklusion selbstverständlich gelebt wird
- in der niemand sich allein fühlen muss
Eine Welt mit mehr Verständnis, mehr Achtsamkeit und mehr gegenseitiger Unterstützung.
Ein gemeinsamer Weg
Unsere Initiative steht noch am Anfang und vieles befindet sich im Aufbau.
Doch jede Veränderung beginnt mit einem ersten Schritt.
Mit jeder Begegnung, mit jeder Idee und mit jedem Menschen, der bereit ist, diesen Weg mitzugehen.
Dein Seelenfrieden wächst durch Gemeinschaft.
Manche unterstützen aktiv vor Ort.
Andere mit Zeit, Ideen oder Ressourcen.
Und wieder andere, indem sie diese Idee weitertragen.
Und all das ist wertvoll.
Ein abschließender Gedanke
Vielleicht beginnt echte Veränderung genau dort:
Wenn wir erkennen, dass das, was wir uns selbst wünschen, auch andere Menschen brauchen.
Und dass wir gemeinsam mehr erreichen können als allein.
Dein Seelenfrieden
